Stahlbau-Riegel

1-10 Felder, mit Kragarmen, wahlweise mit Steifenpaaren in den Auflagerpunkten, mit Stirnplatten (verschiedene Größen, links und rechts unterschiedlich), mit Schweißnähten, [neu, mit Schnittstelle zur Harzer-Statik-Software],

Für die mögliche Daten-Übernahme aus dem Harzer-Paket wurde das Statik-Programm "Stahlträger" gewählt. Hier werden die Daten, die für die Übernahme Sinn machen, übernommen und in die Eingabemaske eingetragen.

Es wird nun kurz beschrieben, mit wie viel (eigentlich mit wie wenig) Aufwand aus der Harzer-Statik-Software heraus, eine Stahlbau-Bauteilzeichnung erstellt werden kann.

Wenn Sie nun ThouVis (mindestens die Version 5.5) und das Makro Stahlbau-Riegel gestartet haben, erscheint eine kurze Vorauswahl und einige wichtige Hinweise. Hier wählen Sie dann die "Schnittstelle zur Harzer-Statik-Software"; falls Sie nur etwas  ändern wollen sollten Sie die Option "aus letzter Bearbeitung" wählen.

Sie müssen jetzt auf Ihrer Festplatte den Bereich eingeben, in dem Ihre Statik-Daten für dieses Objekt gespeichert sind. Bei der nächsten Anwendung eines Stahlbau-Makros dieses Makroverbundes springt das Makro automatisch wieder in diesen Festplattenbereich. Ein Link für die Datenorganisation finden Sie unten auf dieser Seite.

Wenn nun die entsprechende Position gewählt ist, werden automatisch alle zu verwendenden Daten eingelesen und in der Makro-Maske entsprechend vorgegeben.

In diesem Fall werden Position, Positionsbezeichnung, Anzahl nebeneinander, Stahlgüte, Systemmaße, Riegelprofil usw. eingelesen.

ACHTUNG WICHTIG:
in der Statik wurden ja Systemmaße verwendet; die müssen Sie hier unbedingt überprüfen und ggfls. anpassen. Da Sie ja Systemmaße eingegeben haben, kann das Makro auch nicht entscheiden, wie die Endauflager aussehen. Wenn Sie z.B. an einer Stütze direkt auf einem Flansch anschließen, dann kann es sein, dass Ihr Endfeld stimmt (wenn Sie alles so genau eingegeben haben). Wenn Sie auf einem Querträger aufliegen, könnte es sein, dass die Hälfte der Auflagerlänge als Kragarm eingegeben werden muss. Haben Sie ein z.B. Auflager auf einer Mauerwerksschwelle (also theoretisches Auflager = Drittelspunkt), dann müssen Sie den Kragarm in 2/3 der Auflagerlänge definieren. Bei den Maßen der Schlußfelder (bzw. bei den Kragarmen) können Sie wählen, ob die Stirn-Platten schon im Maß enthalten sind, oder ob sie zusätzlich aufgesetzt werden. Nur so erhalten Sie die genauen Maße für Ihren Stahlträger!

Weitere Eingaben wie globale Anzahl, Oberflächenbehandlung, Stirnplatten, Schweißnähte etc. sind weiterführende Angaben, die Sie zusätzlich eingeben können, aber nicht müssen.

Als Varianten für die Stirnplatten stehen die folgenden Möglichkeiten zur Verfügung:
- große Platte (die Platte kann auf allen Seiten größer als das Profil sein, z.B. wenn über dem Riegel noch ein
  Schraubenpaar angeordnet werden soll -> Anschluss IH3),
- bündige Paßplatte (die Platte hat die Abmessungen des Profil-Querschnitts),
- kleine Paßplatte (in Profilbreite, jedoch ist die Höhe um Flanschstärke reduziert damit Kehlnähte möglich sind),
- ohne Paßplatte.

Übernahme aus Harzer-Statik-Software und eingeschränkte Profilauswahl:
- Für die mögliche Daten-Übernahme aus dem Harzer-Paket wurde das Statik-Programm "Stahlträger" gewählt.
- Wenn man Daten übernehmen will, muss man sie auch finden, hier ein Beispiel.

Wichtig: die Datenbanken für die folgenden Profile sind enthalten, es werden die folgenden, gängigen Doppel-T-Stahlträger unterstützt:
HEB, HEA, HEM und IPE, jeweils vom in den gängigen Tabellenbüchern angegebenen kleinsten Träger, also 80/100 bis zum 300er, aber dieses Spektrum sollte für das normale Büro ausreichen.

zurück zur Übersicht-MV1